Gedenken an die Opfer von Mauer und Stacheldraht

Heute, am 56. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer, gedachten wir der Opfer der deutschen Teilung, 28 Jahre war Berlin eine gespaltene Stadt, 40 Jahre war unsere Nation geteilt. Auch durch unsere Stadt Teltow verlief der Todesstreifen, auch hier gab es Opfer. Wir dürfen nie wieder eine Diktatur auf deutschem Boden zulassen, denn diese fährt nur zu Leid. Ich denke wir sollten heute der Opfer der Teilung gedenken, aber wir sollten uns auch freuen, dass wir in Frieden und Freiheit leben können. Dieses Vermächtnis zu bewahren, auch im Gedenken an die Opfer, sollte uns allen eine Verpflichtung sein.

Seit 1954 verlief durch Mitteldeutschland ein Sperrgebiet, das Deutsche von Deutschen trennte. Nach und nach wurden Zäune und Wachtürme errichtet, es folgten Selbstschussanlagen und Splittermienen. Während die Grenze von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen, von Schleswig-Holstein bis Bayern geschlossen war, blieb Berlin das Fenster zur Freiheit. Bis zum 13. August 1961.

Heute vor 56 Jahren wurde dieses Fenster geschlossen, West-Berlin wurde vom Ostteil der Stadt und von Brandenburg getrennt. Für 28 Jahre waren die Deutschen in der DDR hinter Mauer und Stacheldraht von ihren Geschwistern im Westen getrennt.

Rund tausend Menschen verloren an innerdeutscher Grenze und Berliner Mauer ihr Leben. Heute, am 13. August, gedachte Teltow dieser Opfer. An der Stele in Nähe zur Knesebeckbrücke wurde Kränze im Gedenken niedergelegt. Viele weitere Stelen säumen den ehemaligen Todesstreifen und Erinnern an die Opfer des Grenzregimes.

Seit 27 Jahren ist unsere Nation wiedervereint. Heute verbindet der ehemalige Todesstreifen Berlin und Brandenburg. Er lädt ein zum Radfahren, Wandern oder Joggen. Aber er lädt uns auch ein, immer wieder an einer der Stelen zu verweilen, etwas über das Schicksal der Opfer zu lesen und im Stillen zu Gedenken. Was Diktatur und Unfreiheit anrichten dürfen wir nicht vergessen. Aber wir können uns auch freuen über Einigkeit und Recht und Freiheit.

Teltower Sicherheitstag: Schutz und Sicherheit sind Grundbedürfnisse jeden Bürgers

Am 24. Juni besuchte ich den Sicherheitstag. Teltower Bürger konnten sich hier über verschiedene Aspekte der staatlichen und privaten Sicherheit und Vorsorge informieren. Mir liegt besonders am Herzen, dass unsere Feuerwehr und unsere Polizei die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Das betrifft einerseits die finanzielle Ausstattung: Wer hier spart, spart am falschen Ende. Aber es betrifft auch den Umgang: Angehörige von Feuerwehr und Polizei riskieren nicht selten für uns alle ihre Gesundheit, sogar ihr Leben. Sie verdienen unser aller Dank und Respekt.

Zum Sicherheitstag habe ich folgende Stellungnahme abgegeben:

Sicherheit ist Aufgabe staatlichen Handelns.

Ich begrüße den Sicherheitstag in der Stadt Teltow am 24. Juni 2017 als eine ausgesprochen sinnvolle Veranstaltung. Gerade der Schutz des Eigentums und die Sicherheit der Familie sind grundlegende Bedürfnisse eines jeden Bürgers. Das hier vermittelte Angebot kann dazu beitragen, dass man sich zu Hause wieder sicherer fühlt.

Allerdings kann ich nicht hinnehmen, dass die Landesregierung Brandenburg (Artikel vom 11.05.2017 in der PNN) ihre Verantwortung auf die Bürger abwälzen will, damit sie ihr Hab und Gut besser vor Wegnahme schützen. Ich gehe davon aus, dass die Bürger ihre eigene Verantwortung wahrnehmen und ihr Eigentum gegen Diebstahl sichern. Die Sicherung durch Alarmanlagen kann nur ein Zusatzangebot sein, um das eigene Sicherheitsgefühl zu verbessern. Das kann und sollte jedoch nicht als Möglichkeit gesehen werden, damit sich die Landesregierung um ihre hoheitliche Aufgabe der Bereitstellung von Sicherheit drücken kann; auch nicht, um den politischen Fehlentwicklungen bei der zu geringen Personalausstattung der Polizeien auszuweichen.

Die gestiegenen Einbruchszahlen in unserer Region können nur mit mehr Polizei (z.B. Streife fahren) bekämpft werden.

Die Verantwortung, für Sicherheit zu sorgen, liegt klar bei der Regierung des Landes Brandenburg und nicht bei den Bürgern.
Die innere Sicherheit ist eines der wichtigsten Bedürfnisse der Bürger und deshalb Aufgabe des Staates.

25 Jahre Jugendkunstschule Teltow

Am 11.06.2017, in der Zeit von 11:00 Uhr – 18:00 Uhr, fand in der Jugendkunstschule das Sommerfest zum 25 Jahrestag statt.

Dies war eine gute Gelegenheit die Räumlichkeiten und die Kursangebote kennen zu lernen. An den einzelnen Stationen konnte man sich selbst ausprobieren. Die Lehrer/ Kursleiter sind nett und freundlich, sowie fachlich sehr versiert. Außerdem konnte man sich die schönsten Arbeiten und Projektergebnisse der vergangenen Jahre ansehen.

Es ist eine tolle Einrichtung und trägt sehr viel zur kulturellen Landschaft in Teltow bei.

Ich wünsche der Jugendkunstschule noch viele erfolgreiche Jahre und eine großen Dank an die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, die sich in der Freizeit für die Kunst engagieren.

176. Jahresfest des evangelischen Diakonissenhauses in Teltow

Am 21.05.2017 war bei schönsten Sonnenschein das 176. Jahresfest des evangelischen Diakonissenhauses in Teltow. Es wurde ein buntes Programm mit vielen tollen Ständen geboten.
Besonders informativ war der Rundgang über das Gelände, um einen Überblick zu bekommen, welche Einrichtungen es hier gibt. Vor allem die Geschichte die sich dahinter verbürgt.
Ich finde es ist eine tolle Einrichtung, die mit ihrer Arbeit das Leben in der Gesellschaft lebenswerter macht und die Menschen unterstützt, die es wirklich brauchen.
Vielen Dank an die Mitarbeiter und weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit.

 

16. Kirschblütenfest Hanami in Teltow

Am letzten Sonntag im April, 30.04.2017, fand im ehemaligen Grenzstreifen zwischen Teltow und Lichterfelde das 16. Japanische Kirschblütenfest Hanami statt. Es war mir eine große Freude, bei sonnigem Wetter, mit so vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.

Unsere Bundestagskandidatin Dr. Saskia Ludwig MdL, die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses Cornelia Seibelt MdA, die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski, der Steglitz-Zehlendorfer Direktkandidat für den Bundestag Thomas Heilmann und sogar Besuch aus Thüringen, der Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann MdB, waren an unserem Stand dabei und standen zusammen mit mir den Bürgern Rede und Antwort.

An den Ständen von Bürgerinitiativen und Vereinen konnte ich mir ein Bild vom großen Engagement unserer Teltower Bürger machen: vom Fluglärm über den Sport bis zur Betreuung Pflegebedürftiger. Japanisches Essen und japanische Kultur zeigten, dass dieses Fest seinem Namen gerecht wird.

Danken möchte ich all denen, die dieses schöne Fest seit Jahren so gut organisieren. Mein Dank gilt auch den CDU Mitgliedern aus Teltow und Kleinmachnow: Gemeinsam haben wir neben vielen Flyern und Kugelschreibern für die Eltern, 500 Luftballons an die Kinder verteilt.

Verschiedene Vereine und Initiativen informierten über ihr Anliegen
Sonniges Wetter und blühende japanische Kirschen.
Japanische Musik
Dr. Saskia Ludwig MdL, Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski, Thomas Heilmann und Eric Gallasch
Unterwegs beim Fest
Am CDU Stand beim Kirschblütenfest gab es auch leckeren Kuchen.
Wir sind Konkurrenten im Wahlkampf, aber in einer Demokratie muss der Umgang miteinander fair bleiben
Beim Glücksrad hatten viele ihren Spaß
500 Luftballons haben wir verteilt
Mark Hauptmann MdB kam aus Thüringen zum Kirschblütenfest nach Teltow
Der Kampf gegen den Fluglärm bleibt ein wichtiges Anliegen